Geschichte



Die Kirchen

St. Petri
Die erste Petrikirche (um 800) war eine einschiffige Saalkirche mit eingezogenem Chor. Etwa um 1000 wurde sie zu einer dreischiffigen Basilika erweitert mit einem größeren Westbau.
Die heutige Kirche entstand um 1150. Vielleicht ist sie bei dem historisch belegten Besuch Kaiser Barbarossas im Jahre 1152 in Soest geweiht worden. Baumeister war ein Mann namens Herenfridus, der sich in einem Kapitell im Langhaus verewigt hat.
Ab 1200 wird die Kirche zu einer gotischen Hallenkirche umgebaut. Das Querschiff wird vergrößert, einige Jahrzehnte später werden die Seitenschiffe erhöht und Emporen errichtet. Mitte des 13. Jahrhunderts entsteht der gewaltige gotische Chor. Ende des 14. Jahrhunderts wird der Turm um ein weiteres gotisches Geschoss mit Umgang erhöht. Er erhält den spitzen, gotischen Helm, der auf älteren Stadtansichten zu sehen ist. 1702 zerstört ein Blitzschlag den Turm und mit ihm die Glocken. 1709 erhält die Kirche die neue, barocke Haube, die der Kirche heute ihre typische Silhouette gibt.

St. Pauli
Die St. Paulikirche wird 1229 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Von dieser vermutlich romanischen Vorgängerkirche liegen aber weder Skizzen noch Grabungsbefunde vor. Die heutige dreischiffige Hallenkirche stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Zu den ältesten Teilen gehören das Langhaus und der fünfgeschossige Turm (um 1350).


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