Freiwilliges Kirchgeld
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Die Kirche ist in einer schwierigen finanziellen Lage.
Dafür sind wirtschaftliche Gründe maßgebend und demographische. Die Zahl der evangelischen Christen wird kleiner.
Und nur etwa 30% der Kirchenmitglieder zahlen Kirchensteuer, da z.B. Kinder, Rentner und nichtverdienende Ehepartner nicht herangezogen werden.
Dieses Finanzierungssystem ist an seine Grenzen gelangt. Die Kirchensteuereinnahmen sinken kontinuierlich und so müssen dringend weitere finanzielle Standbeine aufgebaut werden.
Im Kirchenkreis Soest haben wir eine erste Sparrunde hinter uns: dort sind 7,5 Pfarrstellen abgebaut worden, was für viele Gemeinden einen schweren Einschnitt bedeutete.
In einer zweiten Runde müssen nun sowohl auf der Ebene des Kirchenkreises (Verwaltung, Kindergärten, Jugendarbeit) als auch in den Gemeinden noch einmal erhebliche Beträge eingespart werden.
In der Petri-Pauli-Gemeinde bekommen wir ab 2009 ca. 45.000 Euro weniger Zuweisung aus Kirchensteuermitteln.
Wenn wir unsere Gemeindearbeit in der bisherigen Form weiter betreiben und unsere wunderschönen alten Kirchen erhalten wollen, müssen wir zusätzliche Finanzquellen erschließen.
Anfang März 2007 haben wir deshalb an alle Haushalte der Gemeinde Briefe versandt mit der Bitte, mit einem freiwilligen Beitrag von ca. 5 Euro im Monat (oder mehr) die Gemeindearbeit regelmäßig zu unterstützen.
Diese Aktion "Freiwilliges Kirchgeld - für meine Gemeinde habe ich etwas übrig" stieß bislang auf eine gute Resonanz.
210 Personen beteiligen sich und wir können nach Stand vom Sommer 2007 mit ca. 20.000 Euro zusätzlichen jährlichen Einnahmen rechnen.
Das ist für unseren Haushalt eine riesige Entlastung und wir hoffen, soviel Geld zusammenzubekommen, dass wir schmerzliche Einschnitte in unserer Arbeit vermeiden können.
Deshalb bitten wir weiterhin um Unterstützung. Den Flyer mit allen Informationen und dem Formular zum Spenden gibt es hier zum Herunterladen:
Der Flyer "Freiwilliges Kirchgeld" (PDF-Datei)
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