40 Jahre Soester Stadtkantorei


Foto: Martin Huckebrink, Westfalenpost

Ihr 40-jähriges Jubiläum feierte die Soester Stadtkantorei am 16. September mit einem Festgottesdienst in St. Petri und anschließendem Empfang im Petrushaus. Eingeladen waren neben der Gemeinde auch alle anderen Freunde der Kirchenmusik, ganz besonders alle ehemaligen Chormitglieder, die der Einladung zahlreich gefolgt waren, darunter auch einige Gründungsmitglieder. Pfarrer Dr. Welck würdigte in seiner Predigt den Einsatz der Sängerinnen und Sänger im Dienste der Verkündigung. In das liturgische Geschehen fügte sich der Gesang der Stadtkantorei, begleitet von Kantor Johann-Albrecht Michael an der neuen Orgel: Es erklangen der Psalm „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“ von Felix Mendelssohn, das schwungvolle Credo aus der Messe von Charles Gounod und zum Schluss das Segenslied „A Gaelic Blessing“ von John Rutter.

Beim anschließenden Sektempfang im Petrushaus begrüßte Pfarrer Vedder die Anwesenden herzlich im Namen der Gemeinde, auch eine Vertreterin des Domchores überbrachte freundliche Jubiläumswünsche der benachbarten „Kollegen“. Bettina Casdorff als Vorsitzende des Freundeskreises der Soester Stadtkantorei dankte allen Förderern, besonders aber der Petri-Pauli-Gemeinde, die nach dem Ende der Unterstützung durch die GbV dem Chor nun ein „neues Dach über dem Kopf“ biete. Sie zitierte aus den Erinnerungen von Frau Vogelsänger an die Gründungszeit des Chores. Bernd Plassmann ließ in seiner kurzweiligen Rede alte Zeiten aufleben und die unterschiedlichen Charaktere der verschiedenen Chorleiter Revue passieren. Dabei vergaß er auch nicht jene, die der Stadtkantorei als zeitweilige Chorleiter über schwierige Zeiten hinweghalfen. Martin Lammers würdigte besonders alle Chormitglieder, die in diesem Jahr seit zwanzig Jahren und länger in der Soester Stadtkantorei mitwirken, Chorleiter Johann-Albrecht Michael dankte für ihren Einsatz mit der Überreichung von Ehrenurkunden.

Bei einer leckeren Suppe und einer Tasse Kaffee bot sich dann Gelegenheit, mit den ehemaligen Chormitgliedern ausführlich zu „klönen“ und das Wiedersehen zu feiern. Eine große Gruppe begab sich anschließend zum Friedhof, um an den Gräbern von Heinz-Gerd Eichholz und Gründungschorleiter Friedrich Ehrlinger einen Kranz niederzulegen und ein Ständchen zu bringen.