Konzerte 2010 - Überblick
Veranstaltungsort (wenn nicht anders genannt): St. Petrikirche
Samstag, 6. Febr. 2010 11.00 Uhr Hörzeit


ORGELWOCHE 2010
Sonntag, 14. Febr. 2010 11.00 Uhr Festgottesdienst zur Eröffnung der Orgelwoche

17.00 Uhr Eröffnungskonzert mit dem Kammerchor der Kirchenmusiker
Mittwoch, 17. Febr. 2010 20.00 Uhr Orgelkonzert (J. Vogelsänger, Lüneburg)
Samstag, 20. Febr. 2010 11.00 Uhr Orgelführung für Kinder

20.00 Uhr Orgelkino: Der Golem - wie er in die Welt kam
Sonntag, 21. Febr. 2010 11.00 Uhr Festgottesdienst zum Abschluss der Orgelwoche

12.00 Uhr Abschlussmatinee mit Bläser und Orgel
Samstag, 6. März 2010 11.00 Uhr Hörzeit mit Christian Casdorff
Samstag, 10. April 2010 11.00 Uhr Hörzeit in der Paulikirche. Stefan Marburger spielt auf der Walckerorgel
Samstag, 5. Juni 2010 11.00 Uhr Hörzeit mit Cembalo und Flötenmusik (B. Casdorff/M. Rüth)
Samstag, 3. Juli 2010 11.00 Uhr Hörzeit mit der Soester Stadtkantorei
Sonntag, 3. August 2010
Öffentliche Vorstellungen der Pauli- und der Petriorgel durch die "Gesellschaft der Orgelfreunde"
Samstag, 4. Sept. 2010
St. Paulikirche
11.00 Uhr Hörzeit zum 15jährigen Bestehen des Hospizvereins
Sonntag, 5. Sept. 2010 11.00 Uhr Bläsermatinee
Sonntag, 12. Sept. 2010 20.00 Uhr Orgelkonzert im Rahmen des Internat. Orgelfestivals (Ulrich Böhme, Orgel)
Samstag, 2. Oktober 2010 11.00 Uhr Hörzeit mit dem Gospelchor "Magnificats"
Sonntag, 3. Oktober 2010 20.00 Uhr Konzert der Stadtkantorei mit Cello, Chor und Orgel
Sonntag, 14. Nov. 2010 17.00 Uhr Konzert: Soester Madrigal-Syndikat plus Didgeridoo
Sonntag, 21. Nov. 2010 20.00 Uhr Das Ensemble "triofiore" stellt seine CD "Pilgrim - Musik aus Soester Kirchen vor
Samstag, 27. Nov. 2010 11.00 Uhr Hörzeit mit Cembalo und Flötenmusik (B. Casdorff/M. Rüth)
Samstag, 4. Dez. 2010 11.00 Uhr Hörzeit mit dem Gospelchor "Magnifikats"
Samstag, 11. Dez. 2010 11.00 Uhr Hörzeit mit der Soester Stadtkantorei
Samstag, 18. Dez. 2010 11.00 Uhr Hörzeit mit dem Kinderchor - Lieder zur Davidsgeschichte
Silvester, 31. Dezember 2010 21.30 Uhr Silvesterkonzert
Sonntag, 09. Januar 2011
J.S.Bach: Magnifikat (Soester Stadtkantorei)




Sonntag, 14. Februar 2010, 11.00 Uhr
St. Petrikirche Soest


Festgottesdienst zur Eröffnung:

Fridolin Limbacher:
Turmbläsermesse / Canzonen Messe

Soester Stadtkantorei, Ensemble BachBlech


Im Festgottesdienst mit der Soester Stadtkantorei und dem heimischen Ensemble "Bachblech" sind Sätze aus der Canzonen-Messe und der Turmbläsermesse zu hören, die Fridolin Limbacher nach alten Instrumentalsätzen des 16. und 17. Jahrhunderts schrieb. Interessant ist hier u.a. der lokale Bezug: Limbacher unterlegte Musik des Soester Komponisten Tylman von Susato aus dem Jahr 1543 mit dem Messtext.

Sonntag, 14. Februar 2010, 17.00 Uhr
St. Petrikirche Soest


Eröffnungskonzert:
Yves Castagnet: Missa brevis
Maurice Duruflé: Requiem op.9


Kammerchor der Kirchenmusiker
Stefan Madrzak, Johann-Albrecht Michael


Im Eröffnungskonzert am Sonntag um 17 Uhr präsentiert der ökumenische Kammerchor unter Leitung der Kantoren Madrzak (Dom) und Michael (St Petri) zwei große Werke für Chor und Orgel, die "Missa brevis" von Yves Castagnet und das "Requiem op.9" von Maurice Duruflé. Die beiden Kantoren wechseln sich dabei ab: Während Stephan Madrzak die "Missa brevis" dirigiert, greift Johann-Albrecht Michael in die Tasten der großen Späth-Orgel. Beim Duruflé-Requiem tauschen sie die Rollen.

Karten zu 10 € im Petri-Gemeindehaus und in der Ritterschen Buchhandlung. Abendkasse: 12 €


Mittwoch, 17. Februar 2010, 20.00 Uhr
St. Petrikirche Soest


Orgelkonzert:
Werke von Marcel Dupré, Gerard Bunk, Jean Guillou

Orgel: Joachim Vogelsänger, Lüneburg


Am Mittwochabend ist Joachim Vogelsänger mit einem Orgel-solo-Programm zu hören. Der Sohn einer bekannten Soester Musikerfamilie, heute renommierter Organist und Kirchenmusikdirektor in Lüneburg, spielt die Variationen über ein niederländisches Volkslied von Gerard Bunk, einige "Pièces furtives" ("flüchtige Stücke") von Jean Guillou und die Symphonie Passion op. 23 von Marcel Dupré - großartige Musik, die in Soest nicht oft zu hören und der Späth-Orgel wie auf den Leib komponiert ist!

Karten zu 10 € im Petri-Gemeindehaus und in der Ritterschen Buchhandlung. Abendkasse: 12 €


Samstag, 20. Februar 2010, 11.00 Uhr
St. Petrikirche Soest


Orgelführung für Kinder

Im Dialog zwischen Kantor J.-A. Michael und “Orgelmaus Rudi” erfahren die Kinder alles über die große Orgel.

Kinder 2,50 €, Erwachsene 5 €, Familien 15 €


Samstag, 20. Februar 2010, 20.00 Uhr
St. Petrikirche Soest


Orgelkino: Der Golem - wie er in die Welt kam
Der Klassiker des deutschen Stummfilms wird auf eine große Leinwand projiziert, während der Organist dazu improvisiert.

Orgel: Volker Gloßner, Landshut

Am Samstagabend entführt die Orgelwoche ihr Publikum in vergangene Stummfilmzeiten. Die Empore der Petrikirche wird zum Orgelkino: Während der Filmklassiker “Der Golem, wie er in die Welt kam" (1920) auf eine große Leinwand projiziert wird, improvisiert dazu Volker Gloßner aus Landshut die passende Musik an der großen Späth-Orgel.

Karten zu 10 € im Petri-Gemeindehaus und in der Ritterschen Buchhandlung. Abendkasse: 12 €




Sonntag, 21. Februar 2010,
St. Petrikirche Soest


11.00 Uhr Festgottesdienst mit Flötenmusik
Querflöte: Barbara Pröse-Nübel

12.00 Uhr Abschlussmatinee
Bläserensemble Uwe Gasse
Orgel: Christian Fraatz, Melsungen


In dem Festgottesdienst am Sonntag um 11 Uhr ist Musik für Querflöte und Orgel zu hören. Danach lassen Christian Fraatz (Orgel) und das Bläserensemble um Uwe Gasse in der Abschlussmatinee die vierte Orgelwoche mit festlicher Musik von Guilmant u.a. ausklingen.

Der Eintritt zur Matinee ist frei, am Ausgang wird um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten.


Samstag, 4. September 2010, 11.00 Uhr
St. Paulikirche Soest


Hörzeit zum 15jährigen Bestehen der Hospizbewegung

Die Hörzeit am 4. September wird von Mitarbeitenden der Soester Hospizbewegung gestaltet, die in diesem Jahr ihr 15jähriges Jubiläum feiert. Gelesen werden Texte zum Thema „Leben“ - Gedichte und die schöne Tierfabel von Kevin Kanin, der lernen muss, mit dem Verlust eines Kameraden zu leben. Dazwischen spielt der Kantor der Gemeinde, Johann-Albrecht Michael, Stücke auf der Walcker-Orgel.
Die Hörzeit findet in der Paulikirche statt, in deren hinterem Teil seit Dezember 2009 acht Kolumbariumsstelen stehen – Begräbnisstätten für Urnen. Lebende und Tote sind unter einem Kirchendach vereint und verbunden. Die Hörzeit passt in besonderer Weise in diesen Raum.
Die Hörzeit beginnt um 11.00 Uhr und dauert eine gute halbe Stunde. Der Eintritt ist frei. Die Kollekte am Ausgang ist diesmal für die Hospizbewegung bestimmt.


Sonntag, 5. September 2010, 11.00 Uhr
St. Petrikirche Soest


Bläsermatinee in St. Petri

Die Freunde der Bläsermusik in Soest sind am kommenden Sonntag, dem 5. September, zu einem besonderen Konzert eingeladen. Mit dem Walsroder und Soester Bläserkreis musizieren erstmals zwei Ensembles gemeinsam, die sich seit Jahren auf dem Gebiet der kirchlichen Bläsermusik engagieren.

Die Bläsermatinee unter dem Motto „Musik aus fünf Jahrhunderten“ beginnt um 11.00 Uhr. Während in der Stadt mittelalterliche Gaukler und Spielleute „gaudium in susato“ verbreiten, werden in der Kirche u.a. auch Klänge des Renaissance-Komponisten zu hören sein, der in dieser Zeit wahrscheinlich in Soest geboren wurde und den Namen dieser Stadt bekam: Tillmann Susato (1517- 1570). Dessen „Suite in C“ vereinigt Teile seiner bis heute häufig aufgeführten Instrumental-Musik, z.B. die „Pavane Bataille“ für 10-stimmiges Bläserensemble. Neben Susato wird aber auch die Musik so bekannter Komponisten wie Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach oder dem Zeitgenossen Traugott Fünfgeld in interessanten Arrangements mit Solotrompeten und Doppelchören erklingen.

Die beiden Bläserkreise werden seit Jahren von den versierten Musikern Dr. Andreas und Uwe Gasse geleitet, deren Ziel es ist, interessierte Bläser aus den Gemeinde-Chören für die Aufführung aufwendigerer Werke der Bläser-Literatur zusammenzuführen und so die kirchliche Bläsermusik zu fördern.

Beide Ensembles wirken ebenso bei dem Abendmahlsgottesdienst in der Petri-Kirche mit, der ab 10.00 Uhr unter der Leitung von Pfarrer Werner Vedder gefeiert und zu dem herzlich eingeladen wird. Die Bläsermatinee findet direkt im Anschluss an den Gottesdienst statt und dauert etwa 45 Minuten.

Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende zur Förderung der Arbeit beider Bläserkreise gebeten.


Sonntag, 3. Oktober 2010, 20.00 Uhr
St. Petrikirche Soest


Konzert der Stadtkantorei für Cello, Chor und Orgel

Marijke Gonnissen (Cello)
Els Biesemans (Orgel)
Soester Stadtkantorei unter Leitung von Johann-Albrecht Michael


Im Herbst nimmt die Stadtkantorei im Rahmen des Festivals "Celloherbst am Hellweg" am offiziellen Programm der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 teil. Mit zwei jungen, international bekannten Musikerinnen - Els Biesemans (Orgel) und Marijke Gonnissen (Cello) - führt sie ein Konzert für Cello, Orgel und Chor in Soests ältester Kirche auf. Diese Kombination ist ungewöhnlich, aber reizvoll.
Zum Programm: Die klangvolle Komposition "Svyati" des Engländers John Tavener (*1944) orientiert sich an den Gesängen der orthodoxen Kirche. Tavener wurde als 24-Jähriger mit der Uraufführung seiner Kantate "The Whale" zur Gründung der London Sinfonietta mit einem Schlage berühmt. Benjamin Britten lud ihn ein, eine Oper für das Royal Opera House zu schreiben, nach einem Treffen mit John Lennon und Yoko Ono brachte Apple Records ein Album mit seinen Werken heraus. Zu Taveners 50. Geburtstag erklang seine Musik in Westminster Abbey und Westminster Catholic Cathedral. Ausgangspunkt für Taveners kompositorisches Schaffen ist die christliche Religion, besonders die Musik der russisch-orthodoxen Kirche beeinflusste ihn. Seine Werke wurzeln tief in der Vergangenheit und sind zugleich modern, seine Musik ist weniger für den Konzertsaal als für den sakralen Raum gedacht und passt daher gut in Soests älteste Kirche. Das zweite Stück für Chor und Cello stammt von der amerikanischen Komponistin Joan Szymko (*1957). Sie vertonte den spanischen Text "Nada te turbe" (Nichts soll dich verwirren und ängstigen), den Theresia von Avila im 16. Jahrhundert verfasste, für Frauenstimmen und Cello - eine sehr meditative Musik. Zwei französische Werke für Chor und Orgel (gespielt von Els Biesemans) ergänzen das Konzert. Aus der "Messe cum Jubilo" von Maurice Duruflé sind zwei Sätze für Männerstimmen zu hören, beim "Cantique de Jean Racine" von Gabriel Fauré ist wieder der ganze Chor gefragt.


Sonntag, 21. November 2010, 20.00 Uhr
St. Petrikirche Soest


Das Ensemble Triofiore stellt seine CD "Pilgrim" vor - Musik aus vier Soester Kirchen

Christine Hinrichs (Sopran)
Sabine Jankowski (Mezzosopran)
Stephanie Neesen (Alt)


Vier Soester Kirchen werden unter dem gemeinsamen Titel „Pilgrim“ porträtiert: In jeder Kirche haben die Sängerinnen Stücke aufgenommen, die in einer Verbindung zu dem jeweiligen Bauwerk stehen. Gesänge der Jakobspilger erklingen in der Wiesenkirche, wo früher ein Jakobsaltar den Pilgern Gelegenheit zum Gebet bot. Und das neu eröffnete Kolumbarium in der Paulikirche ist die passende Umgebung für Motetten zum Thema Ewigkeit. „Das Projekt stellt die wunderschönen Kirchen unter einem ganz neuen Aspekt vor“, kommentiert Timo Kuss. Der Soester Toningenieur hatte die Aufnahmen technisch geleitet. „Bisher kennt man hauptsächlich die Architektur, die Kunstwerke, die Fenster. „Pilgrim“ öffnet die Ohren für die spezifische Akustik.“ Die Unterschiede seien enorm, sagt Kuss.
Musik aus acht Jahrhunderten ist auf der CD des Trios „Ensemble triofiore“ zu hören, die zu einem musikalischen Pilgerweg durch die Soester Kirchenlandschaft einlädt. Ein Teil des Verkaufserlöses soll dem Erhalt der historischen Bauwerke zugute kommen.

Eintritt: 9,50 € | erm. 7,50 €