Der Abbau der alten Steinmeyer-Orgel

Nun geht es los: die alte Steinmeyer-Orgel, die 30 Jahre in der St. Petrikirche stand, wird abgebaut. Sie weicht der neuen Orgel, die nach den Sommerferien auf der Kaiserempore zu stehen kommt.
Der Abbau geschieht in Eigenleistung. Viele Helferinnen und Helfer werden den Juni über in der Kirche arbeiten. Die Orgelempore wird in diesem Monat eingerüstet sein. In den Gottesdiensten werden wir uns bis Dezember mit der kleinen Chororgel behelfen müssen.

Die Steinmeyer-Orgel Die "Steinmeyer-Orgel" hat eine lange und komplizierte Geschichte hinter sich. Ursprünglich wurde sie 1904 für die St.Jakobskirche in Oettingen gebaut. Nach dem 2. Weltkrieg kam sie nach St. Sebaldus in Nürnberg, wobei sie sowohl beim Ankauf als auch bei einem späteren Standortwechsel umgebaut wurde.
Als 1973 St.Sebaldus eine neue Orgel bekam, setzt sich Petrikantor Ehrlinger für einen Ankauf der Steinmeyer-Orgel ein. Da das Instrument nicht auf der Kaiserempore aufgestellt werden durfte, sondern auf die nördliche Seitenempore mußte, waren allerdings wieder erhebliche Umbauten nötig. In einem zweiten Bauabschnitt Ende der 70er Jahre wurde die Orgel um ein Schwellwerk erweitert.
30 Jahre hat die Steinmeyer-Orgel in der Petrikirche gestanden und gespielt. Ihr Manko ist die große Heterogenität des Materials, verursacht durch die vielen Umbauten, denen kein einheitliches Klangkonzept zugrunde lag. Künstlerisch anspruchsvolles Orgelspiel ist auf ihr schon lange nicht möglich. Immer wieder kam es in Gottesdiensten zu Ausfällen und Pfeiftönen. Vor einigen Jahren sind auch einzelne, nicht mehr spielbare, Register ausgebaut worden.
Dennoch gehört die alte Orgel zur Kirchengeschichte von St.Petri.

5. Juni: Ausbau der Pfeifen

Innenleben der Steinmeyer-Orgel


Günter Bönner bei der Arbeit

Gunter Preibisch hilft mit...

... und übergibt an Kantor Michael

Das letzte Register... geschafft!

Jetzt die Prospektpfeifen...

...erst das Kronwerk

...dann der Oktavbass. Für die großen Pfeifen braucht es einen Kran.

Der Basar ist eröffnet...

...viele Pfeifen warten nun auf Käufer

6. Juni: Einrüstung der Orgelempore

Die Orgel wird ausgeräumt


Gerüst vor der
Orgelempore


7. Juni: Entkernen der Orgel

Diese Riesenpfeifen warten auf Käufer

... und die auch

Helfer bei der Arbeit

Die fast schon leere Orgel

8.- 12. Juni: Der Abbau geht voran




Die Empore ist wieder frei