| Nun geht es los: die alte Steinmeyer-Orgel, die 30 Jahre in der St. Petrikirche stand, wird abgebaut. Sie weicht der neuen Orgel, die nach den Sommerferien auf der Kaiserempore zu stehen kommt. Der Abbau geschieht in Eigenleistung. Viele Helferinnen und Helfer werden den Juni über in der Kirche arbeiten. Die Orgelempore wird in diesem Monat eingerüstet sein. In den Gottesdiensten werden wir uns bis Dezember mit der kleinen Chororgel behelfen müssen. |
| Die Steinmeyer-Orgel
Als 1973 St.Sebaldus eine neue Orgel bekam, setzt sich Petrikantor Ehrlinger für einen Ankauf der Steinmeyer-Orgel ein. Da das Instrument nicht auf der Kaiserempore aufgestellt werden durfte, sondern auf die nördliche Seitenempore mußte, waren allerdings wieder erhebliche Umbauten nötig. In einem zweiten Bauabschnitt Ende der 70er Jahre wurde die Orgel um ein Schwellwerk erweitert. 30 Jahre hat die Steinmeyer-Orgel in der Petrikirche gestanden und gespielt. Ihr Manko ist die große Heterogenität des Materials, verursacht durch die vielen Umbauten, denen kein einheitliches Klangkonzept zugrunde lag. Künstlerisch anspruchsvolles Orgelspiel ist auf ihr schon lange nicht möglich. Immer wieder kam es in Gottesdiensten zu Ausfällen und Pfeiftönen. Vor einigen Jahren sind auch einzelne, nicht mehr spielbare, Register ausgebaut worden. Dennoch gehört die alte Orgel zur Kirchengeschichte von St.Petri. |
6. Juni: Einrüstung der Orgelempore
| | ![]() Die Orgel wird ausgeräumt | ![]() | ![]() Gerüst vor der Orgelempore | ![]() | ||||
7. Juni: Entkernen der Orgel
| | ![]() Diese Riesenpfeifen warten auf Käufer | ![]() ... und die auch | ![]() Helfer bei der Arbeit | ![]() Die fast schon leere Orgel | ||||
8.- 12. Juni: Der Abbau geht voran
| | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() Die Empore ist wieder frei | ||||